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Luftbefeuchter: der B280 von Brune!

Möchte man die Luft sehr großer Räume befeuchten, eignet sich ein Gerät wie der B500 Professional von Brune sehr gut, während sich kleine Räume mit dem B120 optimal befeuchten lassen. Ist ein Raum dagegen mittelgroß, trifft man mit dem B280 eine exzellente Wahl. Der Luftbefeuchter arbeitet leise und effizient und lässt sich mit Zubehör wie einer UV-Entkeimung und einer automatischen Wasserzufuhr ausstatten.

Der B280 nutzt die Kaltverdunstung

Der Brune B280 ist ein sogenanntes Kaltverdunstungsgerät. Die Raumluft wird zunächst über einen Staubfilter ins Gerät geleitet, wobei dieser Filter eine luftreinigende Funktion besitzt. Anschließend strömt die Luft durch einen Verdunstungsfilter und wird dadurch mit Feuchtigkeit angereichert. Der Filter besteht aus einem speziellen Filterschaum.

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Er besitzt eine offenporige Struktur und damit eine sehr hohe Verdunstungsoberfläche, die wiederum die Verdunstungsleistung positiv beeinflusst. Im Inneren des Geräts befindet sich zudem ein Ionisator, der die Raumluft mit negativ geladenen Teilchen anreichert. Sie ziehen Staub an, der daraufhin schwerer wird, zu Boden sinkt und nicht mehr eingeatmet werden kann. Darüber hinaus sagt man ionisierter Luft nach, dass sie reiner und frischer wirkt. Der Ionisator lässt sich an- und abstellen.

Nachdem die Luft durch den Verdunstungsfilter geleitet wurde, wird sie über die Gerätefront wieder an den Aufstellraum abgegeben. Zusätzlich lassen sich weitere Auslassöffnungen nutzen, um die Luftfeuchtigkeit besser im Raum zu verteilen. Das Gerät ist mit einem Gebläse ausgestattet. Seine Leistung lässt sich stufenweise (acht Stufen) einstellen. Darüber hinaus gibt es eine Automatikstufe.

Beim Automatikbetrieb steigt die Geräteleistung, je weiter der IST-Zustand der Luftfeuchtigkeit unter dem SOLL-Zustand liegt. Nähern sich die beiden Werte einander an, wird die Leistung reduziert. Für den Automatikbetrieb besitzt der Befeuchter einen Feuchtigkeitssensor. Er misst permanent den Feuchtigkeitswert der Raumluft und steuert die Aktivitäten des Luftbefeuchters.

Geeignet ist der Befeuchter für maximal 180m² große Räume

Der Luftbefeuchter kann die Luftfeuchtigkeit erhöhen, indem er bis zu 1,2 Liter Wasser pro Stunde verdunstet. Dieser Höchstwert ist bei einer Temperatur von 25 Grad Celsius und bei 20 Prozent relativer Luftfeuchte möglich. Die Luftleistung beträgt 500 m³ pro Stunde. Sowohl der Stromverbrauch als auch das Betriebsgeräusch sind relativ gering. Die Leistungsaufnahme liegt bei 45 Watt und das Betriebsgeräusch erreicht – abhängig von der Gebläsestufe – einen Wert von etwa 32 bis 44 dBA. Einsetzbar ist das Luftbefeuchtungsgerät in Räumen bis zu einer Größe von 180 m² oder 500 m³. Einsatzbereiche sind neben Wohnungen und Büros zum Beispiel Bibliotheken, Museen, Datenverarbeitungsräume, Laboratorien und Krankenhäuser.

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Beim Einsatz in öffentlichen Räumen wie Museen ist die Tastatursperre des Geräts wichtig. Sie verhindert, dass unbefugte Personen Einstellungen am Gerät verändern. Wer befugt ist, hat es mit der Bedienung des Geräts dagegen sehr einfach. Das hoch- und runterklappbare Bedientableau des Brune B280 bietet einen schnellen Zugriff auf die Funktionen und einen ebenso schnellen Überblick über alle wichtigen Kennwerte:

Man erfährt, wie hoch die relative Luftfeuchtigkeit aktuell ist, wie viel Wasser sich noch in dem etwa 25 Liter fassenden Tank befindet und ob der Ionisator aktuell an- oder ausgestellt ist.

Für den Brune B280 gibt es reichlich Zubehör

Neben den fest installierten Technologien gibt es für den B280 diverses Zubehör. So kann man den Luftbefeuchter zusätzlich mit einer UV-Entkeimung ausstatten. Sie tötet Keime ab und desinfiziert wirkungsvoll das Wasser zur Luftbefeuchtung.

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Darüber hinaus lässt sich eine automatische Wasserzufuhr installieren. Dann muss man das Wasser zur Luftbefeuchtung nicht manuell in den Wassertank füllen. Wählt man diese komfortable Lösung für die Wasserzufuhr, sollte man sich aber zusätzlich für Sicherheitstechnik entscheiden. Dazu gehört eine Sicherheitsauffangwanne.

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In sie wird das Luftbefeuchtungsgerät gestellt. Läuft aus irgendeinem Grund Wasser aus dem Gerät aus, wird es von der Wanne aufgefangen. Zur Sicherheitstechnik kann darüber hinaus ein sogenannter Wasserwächter gehören, der zwischen dem Wasserhahn und dem Wasserschlauch installiert wird. Er ist mit einem Sensor in der Sicherheitsauffangwanne verbunden. Kommt der Sensor mit Wasser in Berührung, stoppt der Wasserwächter automatisch die Wasserzufuhr.

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Optional kann man sich zudem für einen Sicherheitsdruckschlauch entscheiden, durch den das Wasser vom Wasserhahn in das Gerät geleitet wird. Das Sicherheitsgewebe des Schlauchs „erkennt“ mögliche Lecks, durch die das Wasser ausläuft und stoppt dann die Wasserzufuhr.

Der B280 lässt sich mit einem Luftentfeuchter kombinieren

Ein weiteres optionales Zubehör ist ein externes Funk-Hygrostat. Es kann frei im Aufstellraum des Luftbefeuchters platziert werden. Dort misst es die Luftfeuchte und sendet die gemessenen Werte an den Befeuchter. Unterschreitet der gemessene Wert einen eingestellten Sollwert, wird die Luftbefeuchtung automatisch aktiviert.

Wie bereits erwähnt, besitzt der B280 von Brune zwar auch einen internen Hygrostaten für den automatischen Betrieb. Allerdings ist man mit dem Funk-Hygrostat freier in der Wahl des Messortes. Und der Funk-Hygrostat besitzt noch einen weiteren Vorteil. Er lässt sich nicht nur mit dem Befeuchter, sondern zugleich mit einem Luftentfeuchter verbinden.

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So entsteht ein System mit zwei über den Hygrostaten verbundenen Geräten. Dieses System kann die Luftfeuchtigkeit erhöhen, aber auch senken. Ist die Luft zu trocken, befeuchtet der Brune B280 sie bis zu einem eingestellten Sollwert. Wird die Luft dagegen zu feucht, reduziert der via Funk angeschlossene Luftentfeuchter Dehumid HP50 den Feuchtigkeitswert. Sinnvoll ist solch ein System überall dort, wo es besonders wichtig ist, die Luftfeuchtigkeit in einem optimalen Bereich zu halten. Das kann beispielsweise in Laboren der Fall sein.