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Luftbefeuchter für kleine Räume

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Auch in kleineren Zimmern kann die Luftfeuchtigkeit schnell einmal zu niedrig werden. Das geschieht besonders häufig im Winter. Welche Leistungen ein Luftbefeuchter für kleine Räume erbringt und welche Modelle die notwendigen Anforderungen erfüllen, erfahren Sie hier.

Für ein optimales Raumklima

Die optimale relative Luftfeuchtigkeit liegt in den meisten Räumen einer Wohnung bei vierzig bis sechzig Prozent. Das gilt unabhängig von der Raumgröße. Insbesondere im Winter kann dieser Optimalbereich aber deutlich unterschritten werden. Relativ kalte Außenluft gelangt dann beispielsweise beim Lüften ins Rauminnere und wird dort durch die Heizung erwärmt. Die erwärmte Luft kann jedoch mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kältere. Das bedeutet: Bei gleichbleibender absoluter Feuchtigkeitsmenge sinkt dennoch die relative Luftfeuchtigkeit. Sie steht für den Anteil der tatsächlich vorhandenen Feuchtigkeit an der maximalen Speicherkapazität der Luft.

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Liegen die Feuchtigkeitswerte dauerhaft unter dem optimalen Bereich, kann das zu Problemen führen. So ist die Infektiosität von Krankheitserregern bei niedriger Feuchtigkeit höher. Belegt wurde das in einer Studie im Health Effects Laboratory der Universität von West Virginia. Über die höhere Infektiosität hinaus schweben die Erreger in trockener Raumluft auch länger und können dadurch länger eingeatmet werden. Und nicht zuletzt trocknet zu trockene Raumluft bisweilen die Schleimhaut in der Nase aus und beeinträchtigt so das körpereigene Abwehrsystem.

Sind Luftbefeuchter für kleine Räume notwendig?

Es gibt also gleich mehrere gute Gründe, die Feuchtigkeit der Raumluft auf einem ausreichend hohen Niveau zu halten. Bisweilen reichen dafür einfache mit Wasser gefüllte Befeuchter aus, die man an die Heizung hängt. Manchmal sind auch zusätzliche Zimmerpflanzen ein probates Mittel, um Raumluft mit Feuchtigkeit anzureichern. Pflanzen wie Zyperngras geben relativ viel Wasser an ihre Umgebung ab. Sehr oft ein gutes Instrument für ausreichend hohe Feuchtigkeitswerte sind elektrische Luftbefeuchter. Mit ihnen in Kombination mit automatischen Sensoren und Messgeräten lässt sich die Luftfeuchtigkeit auf einfache Weise regulieren.

Sind zu befeuchtende Räume relativ klein, sollte aber auch der Befeuchter entsprechend dimensioniert sein. Schließlich darf das Gerät nicht zu viel Platz beanspruchen.

Darüber hinaus müssen Luftbefeuchter für kleine Räume nicht besonders leistungsstark sein, weil sie ihre Leistungsstärke praktisch nie ausspielen müssen, um ein kleines Zimmer ausreichend zu befeuchten. Zwei Beispiele für solch kleineren Befeuchter sind der B 120 und der B 125 von Brune. Diese Modelle warten mit allerlei Extras auf und stellen ideale Möglichkeiten dar, auch Zimmer mit wenig Raum zu befeuchten.

Der Brune B 120

Der B 120 ist der kleinste Befeuchter im Angebot von Brune. Er eignet sich zur Luftbefeuchtung in maximal 130 Kubikmeter großen Räumen. Das entspricht zum Beispiel einem 6,5 mal 8 Meter großen (52 m²) und 2,5 Meter hohen Raum. Das ist nicht wenig, aber im Vergleich doch deutlich weniger als bei größeren Geräten wie dem Profigerät B 500 Professional. Mit dem leistungsstärksten Brune-Befeuchter lässt sich die Luft in einem 900 Kubikmeter großen Raum befeuchten. 900 Kubikmeter entspricht zum Beispiel einem ebenfalls 2,5 Meter großen Zimmer, das aber 22,5 Meter lang und 16 Meter breit ist (360 m²).

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Dieser Luftbefeuchter für kleine Räume ist geringer in seinen Anschaffungskosten als Modelle für groß dimensionierte Räumlichkeiten oder Lagerhallen. Unterschiede zeigen sich zudem beim Stromverbrauch und bei den Maßen. Der B 120 kommt auf eine Leistungsaufnahme von etwa 25 Watt. Dagegen kann der B 500 Professional ohne Zubehör Spitzenwerte von maximal 95 Watt erreichen. Und die Größe? Der B 120 kommt auf eine Breite von 46,6 Zentimetern, eine Höhe von 29,1 und eine Tiefe von 27 Zentimetern. Der B 500 Professional ist mit 75,5 Zentimetern um mehr als ein Drittel breiter und mit 62 Zentimetern auch deutlich höher. Seine Tiefe erreicht 36,5 Zentimeter. Der Platzbedarf ist damit um einiges größer.

Der Brune B 125

Ein weiterer Brune Luftbefeuchter für kleine Räume ist der B 125. Er kann Räume bis zu einer Größe von etwa 140 Kubikmetern befeuchten und ist dem B 120 ansonsten sehr ähnlich. Beide Luftbefeuchtungsgeräte überzeugen durch ein ansprechendes Design und fügen sich sehr gut in unterschiedliche Einrichtungsstile ein. Den B 120 gibt es in den Farben Weiß und Schwarz. Den B 125 erhält man in Weiß. Beide vorgestellten Ausführungen haben einen elf Liter fassenden Wassertank und sind mit einem Betriebsgeräusch von 34 dBA recht leise. Zum Vergleich: Ein Flüstern lässt in etwa einen Schallpegel von 30 dBA entstehen.

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Die beiden Geräte arbeiten mit dem Kaltverdunstungsprinzip. Im Vergleich zu anderen Befeuchtern wie etwa Zerstäubern reduzieren sie die Feuchtigkeitsabgabe, wenn die Luftfeuchtigkeit deutlich ansteigt. So wird eine Überfeuchtung verhindert. Nicht zuletzt sind beide Befeuchtungsgeräte auch bis zu einem gewissen Gard als Luftreiniger geeignet. Einerseits besitzen Befeuchter generell eine luftreinigende Funktion, da Staub wie die erwähnten Krankheitserreger in feuchterer Luft weniger lang schwebt als in trockener. Zudem dient der Verdunstungsfilter, durch den die Luft geleitet wird, auch als Staubfilter, der die Luft von grobem Staub befreit.

So rentiert sich der Kauf eines kleinen Luftbefeuchters gleich doppelt. Insgesamt betrachtet handelt es sich bei den beiden Luftbefeuchtern für kleine Räume um Modelle, die ideal in Privathaushalten zum Einsatz kommen.