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Luftbefeuchter Unterschiede

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Trockene Luft in Räumen kann sehr problematisch sein und bisweilen sind hochwertige Luftbefeuchter die beste Wahl, um gegen sie vorzugehen. Wer einen kaufen möchte, hat bei Brune mehrere Geräte zur Auswahl, sollte beim Vergleich der Luftbefeuchter aber die Unterschiede zwischen einzelnen Modellen beachten, damit Sie ideal zur jeweiligen Verwendung passen. Deshalb beleuchtet der folgende Artikel einmal die wichtigsten Unterschiede.

Luftbefeuchter: die Unterschiede in der Leistung

Ein besonders wichtiger Unterschied zwischen den Luftbefeuchtern bei Brune ist die unterschiedliche Leistungsstärke. Angegeben wird sie bei einem Befeuchter beispielsweise mit dem Messwert „maximale Luftleistung in m³/h“. Er gibt an, wie viel Kubikmeter Luft das Gerät in einer Stunde maximal befeuchtet. Ein anderer geeigneter Vergleichswert ist die „maximale Verdunstleistung in l/h“. Dieser Wert liefert eine Antwort auf die Frage, wie viel Liter Wasser der Befeuchter bei maximaler Leistung in einer Stunde verdunstet, um die Raumluft damit anzureichern. Die Leistungsstärke der Geräte im Brune-Sortiment variiert deutlich.

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Luftbefeuchter B 120

Wer die Luftfeuchtigkeit in einem normalgroßen Wohnzimmer steigern möchte, benötigt keines der leistungsstärksten Geräte. Sie wären für diesen Einsatzzweck überdimensioniert. Befeuchtungsgeräte wie der B 120 oder der B 125 sind wirksame Varianten für private Haushalte im Brune-Sortiment und reichen für normalgroße Wohnräume oft völlig aus.

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Luftbefeuchter B 125

Geräte wie der B280, der B300 und der B 500 Professional kosten etwas mehr. Sie bieten dafür aber auch eine erhöhte Leistung, sodass man mit ihnen unter anderem Großraumbüros, befeuchten kann.

Maximalgröße des zu befeuchtenden Raums

Die maximale Größe des Raums, der sich mit dem Befeuchter befeuchten lässt, sagt ebenfalls etwas über die Leistungsstärke des Geräts aus. Für viele potenzielle Kunden ist dieser Kennwert einfacher zu handhaben als zum Beispiel die maximale Verdunstleistung. Er gibt ihnen schneller eine Vorstellung davon, in welchen Räumen das Gerät einsetzbar ist und in welchen nicht. Auch bei den möglichen Raumgrößen sind die Unterschiede relativ groß. Die Bandbreite reicht bei Brune-Geräten von 130 (B 120) bis zu 900 Kubikmetern (B 500 Professional).

Wichtig: Bei den Angaben sollte man Kubikmeter (Länge/Breite/Höhe) nicht mit Quadratmetern (Länge/Breite) verwechseln.

Ist ein permanenter Wasseranschluss möglich?

Ein weiterer Bereich, in dem Brune Luftbefeuchter Unterschiede aufweisen, ist der Umfang des Zubehörs. Einen besonderen Komfort bieten hier zum Beispiel Geräte, die man mit Zubehör für einen automatischen Wasseranschluss ausrüsten kann.

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Im Normalfall füllt man die Wassertanks der Befeuchtungstechnik manuell mit Wasser. Das ist bei einem zeitweisen Betrieb in kleineren Wohnräumen oder Büros nicht sehr aufwendig. Läuft das Gerät allerdings längerfristig in größeren Räumen, müsste das Wasser auch vergleichsweise häufig nachgefüllt werden. Extrem aufwendig ist das noch immer nicht, aber eine automatische Wasserzufuhr wird in solch einem Fall dann doch zu einer interessanten Option.

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Luftbefeuchter B 250

Erhältlich ist sie bei den größeren Geräten B 250, B 280, B 300 und B 500 Professional. Wer sich für eine automatische Wasserzufuhr entscheidet, sollte allerdings auch für passendes Sicherheitszubehör sorgen. Das gilt insbesondere dann, wenn das Gerät in einem Raum läuft, in dem sich nicht permanent Personen aufhalten. Sicherheitszubehör wie ein sogenannter Wasserwächter oder eine Sicherheitsauffangwanne verhindern bei einem Leck größeren Schaden. Sie stoppen die Wasserzufuhr oder fangen auslaufendes Wasser auf.

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Luftbefeuchter B 300

Luftbefeuchter: Unterschiede zeigen sich in der Luftreinigung

Jeder Luftbefeuchter ist in gewissem Maße auch ein Stück weit Luftreiniger und verbessert das Raumklima in zwei Hinsichten: Einerseits steigert ein Befeuchter eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit bis hin zu idealen Werten. Andererseits sorgt die Befeuchtung dabei für weniger Fremdpartikel in der Raumluft. Der Grund dafür ist schnell erklärt: Staubpartikel sinken bei höherer Luftfeuchtigkeit tendenziell schneller zu Boden, weil sie Feuchtigkeit aufnehmen und dadurch schwerer werden. Zusätzlich bieten die Geräte noch weitere reinigende Funktionen.

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Luftbefeuchter B 500 Professional

Bei den Brune-Luftbefeuchtern handelt es sich um sogenannte Kaltverdunster. Die Raumluft wird bei ihnen durch einen Verdunstfilter geleitet und nimmt dabei Feuchtigkeit auf. Zugleich entzieht der Filter der Raumluft größere Staubpartikel. Zur Ausstattung der Brune-Befeuchtungstechnik gehört zudem ein vorgeschalteter Grobstaubfilter welcher ebenfalls eine reinigende Wirkung besitzt.

Wer eine darüberhinausgehende Reinigungsfunktion wünscht, kann den Luftbefeuchter B 500 Professional optional mit einem Aktivkohle-Reinigungsfilterset ausstatten, um die Filterleistung seines Luftbefeuchters zu maximieren.

Ein weiterer Unterschied: Wirksamkeit gegen Krankheitskeime

Neben Staubbestandteilen wie Pollen, Sporen und feinsten Mineralien können Keime das Raumklima und damit die menschliche Gesundheit belasten. Gute Befeuchtungstechnik kann helfen, dem entgegenzuwirken. Und auch hier zeigen die bei Brune erhältlichen Luftbefeuchter Unterschiede. Wie beim Staub gilt zunächst einmal auch beim Kampf gegen Viren und Bakterien: Bis zu einem gewissen Grad können alle Luftbefeuchtungsgeräte hohen Konzentrationen an Krankheitskeimen in der Raumluft entgegenwirken.

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Luftbefeuchter B 280

Warum? Studien belegen, dass Keime in feuchterer Luft weniger infektiös sind als in trockener. Das Ansteckungsrisiko kann also geringer werden. Einen stärkeren Schutz bietet das bereits erwähnte Aktivkohlefilter-Set beim B 500 Professional. Zusätzlich lässt sich das Gerät, wie auch der B 280 von Brune, mit einer UV-Entkeimung ausrüsten. Sie tötet Krankheitskeime ab. Im B 300 ist diese Technik bereits in die Standardversion integriert.

Ist ein Kombibetrieb mit einem Luftentfeuchter möglich?

In manchen Räumen ist ein spezielles Raumklima ganz besonders wichtig. Die Luftfeuchtigkeit darf dann weder zu hoch noch zu niedrig sein. Das ist beispielsweise in Museen mit einer Bilderausstellung der Fall, aber kann auch in Produktionsräumen oder Laboren wesentlich sein. Im Museum heißt das konkret: Aufgrund einer dauerhaft zu niedrigen Luftfeuchtigkeit platzt im ungünstigen Fall beispielsweise Farbe von den Leinwänden. Ist die Luftfeuchte dagegen zu hoch, droht unter anderem Schimmelbefall.

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Für solche Fälle ist es wichtig, die Luftfeuchte in einem sehr eng begrenzten Rahmen zu halten. Hierfür bietet wiederum der B 500 Professional eine wichtige Zusatzfunktion im Vergleich zu den anderen Geräten. Er lässt sich nämlich mit einem Luftentfeuchter, wie dem Dehumid HP 50 zu einem das Raumklima regulierenden System verbinden. Es be– oder entfeuchtet die Raumluft bei ungünstigen Werten automatisch.

Die Unterschiede im Überblick

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*optionale Ausstattung gegen Aufpreis