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Trockene Luft und ihre Folgen

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Gereizte Schleimhäute, juckende Haut, Kopfschmerzen – trockene Luft bringt lästige Begleiterscheinungen mit sich. Doch längst geht es nicht nur mehr um unser Wohlbefinden: Wie gefährlich eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit für unsere Gesundheit wirklich ist und was wir dagegen unternehmen können, erfahren Sie hier!

Trockene Luft: Versteckte Ursache für Unwohlsein und Krankheit

Gereizte Schleimhäute, juckende Haut, Kopfschmerzen – das sind nur einige wenige Symptome, deren Ursache wir erst bei näherer Betrachtung erkennen. Eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit kann nicht nur während der Wintermonate unser Wohlbefinden beeinträchtigen. Längst haben Experten erkannt, wie wichtig die moderne Klimatechnik in Büro- und Wohnräumlichkeiten ist. Eine optimale Luftfeuchtigkeit ist Grundvoraussetzung für ein gesundes Umfeld – und das sowohl bei der Arbeit als auch in der Freizeit. Wie gefährlich zu trockene Luft für unsere Gesundheit wirklich ist, erahnen wir erst, wenn der Leidensdruck entsprechend groß wird.

Trockene Heizungsluft: Brutstätte für Infekte

Warme Luft enthält in der Regel nur eine geringe Feuchtigkeit. Dieser Umstand sorgt vor allem während der Heizperiode für eine erhöhte Infektanfälligkeit. Doch warum ist das so? Grundsätzlich empfinden wir warme Temperaturen als angenehm. Die niedrige Luftfeuchtigkeit bewirkt jedoch eine Belastung der sensiblen Schleimhäute in den oberen Atemwegen. Rachen, Nase und Bronchien trocknen aus – die Flimmerhärchen können ihre Reinigungsfunktion nicht mehr erfüllen. Die Folge: Krankheitserreger wie zum Beispiel Bakterien und Viren haben leichtes Spiel und gelangen vermehrt in den Organismus. Eine typische Grippe holt man sich also kaum in der kalten Natur, sondern fast immer in heizungswarmen Räumen. Nicht selten gesellen sich dann noch hartnäckige Kopfschmerzen dazu und vermiesen uns Tage und Nächte. Wer auf eine optimale Luftfeuchtigkeit achtet, profitiert also doppelt: Einerseits erhöht sich die Behaglichkeit, andererseits minimiert man das Infektionsrisiko.

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Schonfrist für die Haut

Auch auf unsere Haut wirkt sich eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit ausgesprochen negativ aus. Unser größtes Sinnesorgan ist nämlich ständig der Austrocknung ausgesetzt. Sie verhält sich dabei wie die Schale eines Apfels. Ist die Umgebung zu trocken, wird sie spröde und schrumpelig – wird die Frucht allerdings in einem feuchten Keller gelagert, erhält sie problemlos über mehrere Monate ihre Frische. Kein Wunder, wenn auch unsere Haut bei schlechten Bedingungen mit Rötungen und Juckreiz reagiert. Wir können uns vorstellen, wie sich dieser Umstand auf den Alterungsprozess der Hautzellen auswirkt. Eine Creme kann vielleicht kurzfristig helfen, ohne Beseitigung der ursprünglichen Ursache, die trockene Luft, wird jedoch keine nachhaltige Verbesserung zu beobachten sein. Fakt ist: Die optimale Luftfeuchtigkeit hält auch die Haut jung.

Luftbefeuchter B 300Gesunder Schlaf bei frischer Luft

Ein gutes Raumklima ist Grundvoraussetzung für gesunden Schlaf. Wer schon einmal in einem überheizten Raum genächtigt hat, weiß, wie man sich am nächsten Morgen fühlt: Schlapp und gerädert. Grundsätzlich gilt: Im Schlafzimmer sollte die Temperatur nicht höher als 16 bis 18 Grad betragen. Gutes Durchlüften vor der Bettruhe sorgt für eine frische Atmosphäre. Luftbefeuchter B 250Ein Luftbefeuchter erzeugt das optimale Klima, was wiederum die Atemwege schont. Ein angenehmer Nebeneffekt dieser modernen Geräte: Bei einer höheren relativen Feuchte der Atmosphäre verklumpen Staubpartikel und werden zu groß, um in unsere Lunge zu gelangen – kein ständiges Räuspern und kein Kratzen beeinträchtigen unseren Schlaf. Besonders für Allergiker sowie Asthma- und Bronchitiskranke bringt der Einsatz intelligenter Klimatechnik eine deutliche Erleichterung.

Richtig heizen – gesund leben

Ein sinnvolles Heizverhalten kann Abhilfe bei zu niedriger Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen verschaffen. In unseren Häusern und Büros ist es fast immer eindeutig zu warm. 22 bis 23 Grad Celsius mögen zwar im Sitzen angenehm sein, als optimal für unsere Atemwege gelten jedoch Temperaturen um die 18 Grad. Je weniger die kalte Winterluft erhitzt wird, desto feuchter ist sie noch. Deshalb erscheint es klug, lieber einen Pullover mehr anzuziehen, als ständig das Thermostat auf Anschlag zu drehen. Ganz ohne Heizung sollte man es aber auch nicht wagen. In ausgekühlten Räumen sammelt sich nämlich Feuchtigkeit, die ein guter Nährboden für Schimmel ist. Neben der optimalen Temperatur trägt auch das Lüftungsverhalten zu einem guten Raumklima bei. Mehrmals am Tag alle Fenster und Türen für mindestens 10 Minuten komplett zu öffnen, erhöht den Sauerstoffgehalt und die Feuchtigkeit der Luft.

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Trockene Luft: Nicht nur für uns Menschen schädlich

Stolze Besitzer hochwertiger Massivholzmöbel haben vielleicht schon beobachtet, wie sich eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit auf die geliebten Einrichtungsgegenstände auswirken kann. Es bilden sich Risse, verursacht durch Materialschwund und Veränderungen der Oberfläche. Ähnliche Schäden können bei Gemälden, Musikinstrumenten und Lederwaren entstehen. Was in Galerien und Museen längst Usus ist, setzt sich nun auch in Wohnungen und Büroräumlichkeiten immer mehr durch: Eine moderne Klimatechnik sorgt für die optimale Luftfeuchtigkeit und schützt wertvolle Kunstwerke ebenso wie gepflegtes Mobiliar. Auch in der Textilindustrie, in Lackierereien und in der Papierindustrie wird längst mit dieser innovativen Technologie gearbeitet, um die Produktionsabläufe zu optimieren.

Wohlbefinden durch ideales Klima

Als optimale Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen gilt ein Wert zwischen 50 % und 60 %. Besonders in den heißen Sommermonaten empfinden wir eine zu hohe relative Feuchte als äußerst unangenehm. In dieser Zeit ist nämlich die Wasserdampfabgabe des menschlichen Körpers doppelt so hoch wie im Winter – vor allem in Versammlungsräumen kann es dadurch zu einer bedrückenden Schwüle kommen. Wir schwitzen mehr, was wiederum zu Geruchsbelästigungen und peinlichen Momenten in der Gesellschaft anderer Menschen führt. Moderne Klimatechnik ist vor allem in öffentlichen Gebäuden und Bürokomplexen die einzige sinnvolle Möglichkeit, die optimale Luftfeuchtigkeit zu erreichen.