© gorynvd – stock.adobe.com

Verstopfte Nase in Innenräumen

« Wie Sie für besseres Raumklima sorgen »

Ist die Nase verstopft, kann das für einen Menschen schnell unangenehm werden. Mögliche Folgen sind beispielsweise Probleme bei der Nasenatmung, ein gestörter Schlaf sowie Halsschmerzen aufgrund einer verstärkten Atmung durch den Mund. Eine verstopfte Nase entsteht häufig bei einer Erkältung. Allerdings kommen beispielsweise auch Allergien als Ursache infrage. Trockene Luft kann die Unannehmlichkeiten begünstigen. Mit Klimatechnik wie Luftbefeuchtern sorgen Sie für optimale Luftfeuchtigkeit, was dazu beiträgt, verstopfte Nasengänge zu verhindern und Symptome abzumildern.

Geschwollene Schleimhäute verstopfen die Nasengänge

Eine verstopfte Nase entsteht aufgrund geschwollener Schleimhäute in den Nasengängen. Bei den Schleimhäuten handelt es sich um eine Schutzschicht im Inneren des Riechorgans, die zahlreiche Schwellkörper beinhalten. Diese tragen zur Schwellung bei, die vornehmlich durch exogene Reize entsteht. Das können Entzündungen oder Allergien sein.

allergie-verstopfte-nase
© fizkes – stock.adobe.com

Allergische Reaktionen wie beim Heuschnupfen sowie ein akuter Schnupfen sind häufige Ursachen einer entzündeten Nasenschleimhaut. Daneben können auch eine chronische Entzündung der Nasennebenhöhlen, Nasenpolypen sowie eine verkrümmte Nasenscheidewand die Ursache dafür sein, dass die Nase verstopft ist. Der zu häufige Gebrauch abschwellender Nasensprays ist ebenfalls ein möglicher Verursacher. Die Sprays dienen eigentlich dazu, die Schleimhäute abzuschwellen, und sind damit als Therapie gegen Nasenverstopfung wirkungsvoll. Nutzt man sie jedoch allzu häufig, hat das einen Gewohnheitseffekt. Die Schleimhäute schwellen dann an, sobald man das Nasenspray absetzt.

nasenspray-verstopfte-nase-in-innenraeumen
© Syda Productions – stock.adobe.com

Nicht zuletzt gilt: In der Nacht während des Schlafens macht sich eine Nasenverstopfung oft verstärkt bemerkbar. Das liegt daran, dass man in der Regel zum Schlafen liegt. Dadurch befindet sich tendenziell mehr Flüssigkeit in der oberen Körperhälfte. In der Regel muss bei der Verstopfung kein Arzt aufgesucht werden. Bestehen die Symptome aber über einen längeren Zeitraum oder kommen noch andere Erscheinungsbilder wie blutiges oder eitriges Nasensekret, Husten oder gereizte Augen dazu, ist ein Besuch beim Doktor sicher ratsam.

Welche begünstigenden Faktoren für eine verstopfte Nase gibt es?

Zu den begünstigenden Faktoren einer Nasengangverstopfung kann Alkoholkonsum gehören. Durch den Alkohol können sich die Gefäße erweitern. Dadurch werden die Schwellungen wahrscheinlicher und die Nasengänge enger. Rauchen ist ebenfalls ein möglicher Verstärker für eine verstopfte Nase. Auch sollte ein Blick auf das Raumklima geworfen werden.

Vor allem die Luftfeuchtigkeit leistet durchaus ihren Beitrag dazu, wie sehr die Nase verstopft oder frei ist.

Weshalb zu trockene Luft in Innenräumen ein Problem ist

Trockene Luft ist weitaus besser für Viren und Bakterien geeignet als feuchtere. Trocken wird Luft in Wohnungen zumeist genannt, wenn die Luftfeuchtigkeit deutlich unter 40 Prozent liegt. 40 bis 60 Prozent sind für die meisten Innenräume normal, wobei die Werte in der Küche und im Bad tendenziell noch etwas höher ausfallen können. In einer deutlich geringeren Luftfeuchte schweben Kleinstteilchen wie Viren und Bakterien deutlich länger in der Raumluft und können so auch länger in das Atemsystem des Menschen gelangen.

thermo-hygrometer-9025 thermo-hygrometer-9026

Dagegen heftet sich bei höherer Luftfeuchtigkeit relativ schnell Wasser an die Teilchen, sodass sie zu Boden sinken und kaum noch eingeatmet werden können. Studien haben zudem festgestellt, dass die Infektiosität von Viren in trockener Luft höher ist. Viren sind also in einem solchen Raumklima tendenziell ansteckender. Somit erhöht trockene Raumluft auch die Möglichkeit einer verstopften Nase.

Niedrige Luftfeuchtigkeit trocknet Schleimhäute aus

Ist die Luft trocken können zudem die Nasenschleimhäute austrocknen. Der Nasenschleim wird schlechter abtransportiert, was zur Nasenverstopfung beiträgt. Die Nasenschleimhaut kann ihre Rolle als körpereigene Virenabwehr nur noch schlecht wahrnehmen. Im Normalfall hält sie Viren davon ab, in den Körper einzudringen. Sie stoppt sie durch den Nasenschleim und transportiert sie über Flimmerhärchen entweder über den Rachen in den Magen, wo die Erreger neutralisiert werden. In anderen Fällen werden sie ausgehustet.

verstopfte-nase-heizperiode-winter
© New Africa – stock.adobe.com

Bei einer Schleimhauttrockenheit sind diese Funktionen geschwächt. Vor allem in der Heizperiode im Winter kann dies rasch passieren. Durch das Heizen sinkt die relative Luftfeuchte bisweilen deutlich unter 40 Prozent. Sie bezieht sich nämlich immer auf die maximale Wasserspeicherkapazität der Luft und die ist umso größer, je wärmer die Raumluft ist.

Was tun gegen eine verstopfte Nase?

Einerseits bestehen Maßnahmen, mit denen eine verstopfte Nase wieder frei wird, anderseits kann durchaus auch prophylaktisch gewirkt werden.

Wie geeignete Handlungsempfehlungen gegen Nasenverstopfung aussehen können, ist aufgrund der Vielzahl möglicher Ursachen verschieden.

Liegt etwa eine Allergie als Ursache dafür vor, dass eine Nase verstopft ist, sollte man versuchen, die allergieauslösenden Allergene zu meiden. Und ist man an einer Erkältung erkrankt, können Therapien gegen die Krankheit zusätzlich Symptome wie die verengten Nasengänge lindern.

ingwertee-verstopfte-nase
© aboikis – stock.adobe.com

Experten empfehlen beispielsweise, bei einer Nasenverstopfung viel Wasser oder Tee ohne Zucker zu trinken. Das verflüssigt nicht nur zäh gewordenes Nasensekret. Darüber hinaus wirken Tees wie Ingwer- und Fencheltee entzündungshemmend. Scharfes Essen, heißer Wasserdampf mit Salzen sowie ätherische Öle (für Nichtallergiker!) und die bereits erwähnten Nasensprays bei nicht zu häufiger Anwendung können ebenfalls hilfreich sein.

Ebenfalls sinnvoll: Luftbefeuchter für optimales Raumklima

Eine weitere Möglichkeit, um das Risiko einer verstopften Nase zu reduzieren, besteht darin, gezielt die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Dafür steht hochwertige Klimatechnik in Form von Luftbefeuchtungsgeräten zur Verfügung.

luftbefeuchter-b-120 luftbefeuchter-b-500-professional

Entsprechende Luftbefeuchter stehen für alle möglichen Raumgrößen zur Verfügung. So ist das Modell Brune B 120 ideal für kleine Räumlichkeiten, so auch für Privaträume, während der sehr leistungsstarke Befeuchter B 500 Professional hingegen professionelle Ansprüche erfüllt und in öffentlichen Gebäuden wie Museen oder auch in Lagerhallen die Feuchtigkeit in der Luft erhöht.

luftreiniger-defensor-ph28 luftreiniger-defensor-ph15

Weiterhin kommen Luftreiniger mit Befeuchtungsfunktion in Frage, um die optimale Luftfeuchtigkeit zu erzielen.